Links! Feminismus in freier Wildbahn

Auf einer Fensterscheibe steht "anziehen_d schön", dahinter stehen Schaufensterpuppen

Flexibler (Gender) Gap gesichtet

  • Ab 2015 ermitteln Banken einmal pro Jahr die Religionszugehörigkeit ihrer Kund_innen (beim Bundeszentralamt für Steuern). Bis zum 30. Juni besteht die Möglichkeit, der automatisierten Abfrage zu widersprechen, mittels dieses gut versteckten Formulars. Der Grund: künftig müssen Banken die Kirchensteuer auf „abgeltungssteuerpflichtige Kapitalerträge“ (etwa Zinsen) direkt abführen. Wer widerspricht, muss selber – wie bisher – die Kirchensteuer bei der Steuererklärung angeben. Update: Das Formular ist noch besser versteckt als gedacht und der Link läuft nach ner Weile aus. Ihr müsst also selbsttätig weiterklicken. Formulare A-ZKKirchensteuerErklärung zum Sperrvermerk.
  • Wann war ich das letzte Mal im Theater? Uff. Tina Lorenz plädiert für mehr Streams und im Internet ansehbare Aufzeichnungen.
  • Comic-Kritikerin Janelle Asselin über den Shitstorm (inkl. der üblichen Vergewaltigungsdrohungen), weil sie das Cover der neuen ersten Ausgabe von Teen Titans kritisierte. Anscheinend mit ein Grund: Sie führt gerade eine Umfrage zu sexualisierter Gewalt und Belästigung in der Comics-Industrie durch.
  • Langsam etablieren sich Policies gegen Belästigung bei unterschiedlichen Konferenzen und Veranstaltungen. Aber was passiert dann eigentlich, wenn etwas passiert?
  • Stell Dir vor, es ist Deutschland 1937. Und Du bist schwarz. Der Film Rheinland braucht noch Eure finanzielle Unterstützung!
  • Ab dem 22. April jeden 2. Dienstag an der TU Braunschweig: die offene Ringveranstaltung „Ingenieurwissenschaften brauchen Gender Studies“ (ab 18:30 Uhr, Rebenring 58, Raum 102.)
  • An der Medizinischen Uni Innsbruck gibt es Gendermedizin nicht nur als Pflichtfach, sondern inzwischen auch eine eigene Professur. Im Interview mit gendermed.info berichtet Professorin Dr. Margarethe Hochleitner über ihre Arbeit. Im Sommersemester 2014 gibt es dort auch eine öffentliche Ringvorlesung (PDF).
  • Ebenfalls aus Österreich: Eine Umfrage zum Bedarf im Bereich Wohnen, Betreuung und Pflege, die sich an Schwule, Lesben und Transgender-Personen jeden Alters richtet.
  • Ein Kommentar zum grundsätzlichen Versicherungs- und Versorgungsproblem des deutschen Gesundheitswesens (am Beispiel Hebammen). Mit Hinweis auf eine Studie für das Gesundheitsministerium (PDF), in der bereits 2012 die Probleme bei Vorbereitskursen und Wochenbettbetreuung beschrieben wurden.
  • Haut- und Muskelzellen sowie ein biologisch abbaubares Gerüst – daraus haben Forscher_innen aus Mexiko und den USA künstliche Vulven gezüchtet. Diese setzten sie vier jungen Frauen ein, deren Vulven aufgrund des Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndroms nicht entwickelt waren. Acht Jahre später sind sie äußerst zufrieden.
  • Schöne Übung für uns 24h-online-Junkies (und besonders angehende Jurist_innen): Wie kann ich mich scheiden lassen, wenn ich höchstens ein Smartphone oder sogar nur öffentlich zugängliches Internet habe?
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