Datenschutz fängt im Kleinen an

Und vor allem dort, wo hoffentlich die Schweigepflicht eingehalten wird – im Krankenhaus. Nele Tabler berichtet von einer Klinik, die deutlich mehr wissen will, als für eine Einschätzung der Familiengeschichte wirklich notwendig ist.

Kurz darauf erhielt die Bekannte einen mehrseitigen Fragebogen, den sie ausfüllen und mitbringen sollte. Er enthält die üblichen Fragen begonnen bei der Adresse bis zu den Vorerkrankungen. Außerdem wird nach bekannten Krankheiten in der Familie gefragt, z. B. bei den Brüdern und Schwestern der Eltern – incl. den Vornamen, Alter, Beruf.

Wenn nun jemand 1 und 1 zusammenzählt (in diesem Falle vielleicht auch 3: Nachname, Vorname, Beruf…) und die Betroffenen ergooglet, ist das eigentlich eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht?

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