Frauen sind sogar noch glücklicher als Männer!

Sogar in der Wikipedia steht es inzwischen: Seit den 70er Jahren fühlen sich Frauen immer unglücklicher. Was für ein Paradoxon, obwohl der Feminismus ihnen doch alles gegeben hat. Nur das dieser Trend kaum zu beobachten ist (Klick für größeres Bild):

Angaben von 1970 bis 2000 von Frauen und Männern, ob sie „sehr glücklich“ oder „nicht so glücklich sind“ – die Werte der Geschlechter schwanken dabei, sind aber fast gleich, deutlich ist dagegen der Unterschied, dass mehr Menschen „sehr glücklich“ sind und weniger „nicht so glücklich“.

Leider habe ich das bei der Mädchenmannschaft damals nur am Rand erwähnt, aber wie Mark Libermann schon mehrfach schrieb, haben seine beiden Kollegen Betsey Stevenson und Justin Wolfers ihre Daten großzügig interpretiert.

Mal sind die Menschen glücklicher, mal unglücklicher, die meisten eher ersteres. Das vermeintliche weibliche Unglück beruht dabei auf einer Trendlinie, die ein stärkeres Absinken der Anzahl der sehr glücklichen Frauen im Vergleich zu den sehr glücklichen Männern von 1,9 % feststellt. Bei den Schwankungen der Kurve wirklich sehr wenig. Bei Geschwindigkeitsübertretungen im Straßenverkehr billigt man uns sogar 10 % Messungenauigkeit zu. Und was leider gerne übersehen wird: sowohl zu Beginn der Studie, als auch 2006 waren immer noch mehr Frauen als Männer „sehr glücklich“.

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