Filme! I can’t think straight.

Vorhin habe ich das Filmreihen-Angebot des LBST-Referats der Bonner Uni genutzt und mal wieder eine RomCom geguckt. I can’t think straight ist, kurz gesagt, die Geschichte zweier Frauen in heterosexuellen Beziehungen, die sich verlieben und damit klarkommen müssen. Dabei sind die Protagonistinnen alles andere als 08/15-Charaktere: Tala ist eine christlich-arabische Palästinenserin, die in Jordanien aufgewachsen ist. Leyla stammt dagegen aus einer muslimischen Familie, die auch in England auf ihre indischen Wurzeln Wert legt. Neben Homophobie steht dabei auch die Auseinandersetzung mit Antisemitismus auf der Agenda.

Allzu tiefgängige Analysen gibt es in dem Film allerdings nicht, bei allen Resentiments gegen Homosexualität müssen die beiden auch nie um ihr Leben oder ihre Gesundheit fürchten. Aber hier geht’s ja auch um leichte Unterhaltung.

Apropos: Nach einem etwas hölzernen Beginn kommt die Geschichte langsam in Fahrt. Bewährten RomCom-Motiven folgend bleibt sie vorhersehbar, ist dabei aber unterhaltsam umgesetzt. Gelacht wurde auf jeden Fall und wer nah am Wasser gebaut ist, darf sich für den Schluß auch ein Taschentuch mitnehmen.

Im Verlauf der Semesters gibt es dann noch Offside (22. Juni), Trick (29. Juni) und Women without Men (2. Juli) zu sehen. Jeweils um 20 Uhr im Hörsaal III im Schloß und der Eintritt ist frei.

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