Willst Du mit mir gehen? Bitte kreuze an:

So leicht ist das heute/nach der 5. Klasse ja nicht mehr. Für kluge Gedanken empfehle ich daher das Gastblog vom Khaos.Kind beim Missy Magazine. So ging es etwa um die Frage, wie und wann jetzt Partner_innenschaft eigentlich definiert und beschrieben wird:

Sag ich jetzt „mein Freund“ oder „mein Partner“? Oder „mein Lebensgefährte“? Mich stört dieses „mein irgendwas“, ist ja nicht so, dass er mir gehören würde… Außerdem habe ich dann immer so ein Gollum-mäßiges Bild im Kopf: Meiiiinnn Schaaaaatzzzzzz!!!

Außerdem: was kommt eigentlich nach dem Happy End? Weil das auch zu den Dingen gehört, bei denen unsere Popkultur versagt und uns niemand verrät, wie es funktionieren könnte. (Eine interessante Strategie gibt’s dafür vom Khaos.Kind).

Ich bin ja der Meinung, dass die größte Ungerechtigkeite[n] heutzutage ist, dass uns mediale Vorbilder für gute Beziehungen fehlen. Ob in Büchern oder Filmen – der Mainstream blendet doch gerade dann weg, wenn es zum Alltag geht.

Von expliziten Familienserien abgesehen, scheinen alle Fernsehserien auf „kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht“ zu bauen. Selbst wenn es ausgelutscht ist und Hauptfiguren mit langfristigen Beziehungen mal etwas wirklich anderes wären…

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