Hilft nicht gegen Stereotype und Sexualisierung: “SafeSearch”

Hier die Ergebnisse eines Spontantests zur Google-Bildersuche und dem „Schutz“ von Kindern. Das Feature „SafeSearch” verspricht:

  • Bei der strikten Filterung werden sexuell eindeutige Videos und Bilder sowie Ergebnisse, die mit eindeutigen Inhalten verlinkt sein könnten, aus den Google-Suchergebnisseiten gefiltert.
  • Bei der moderaten Filterung werden sexuell eindeutige Videos und Bilder aus den Google-Suchergebnisseiten ausgeschlossen. Ergebnisse, die mit eindeutigen Inhalten verlinkt sein könnten, werden jedoch nicht gefiltert. Dies ist die SafeSearch-Standardeinstellung.
  • Wenn Sie keine Filterung auswählen, wird der SafeSearch-Filter vollständig deaktiviert.

In Bildern:

Google-Bildersuche nach Tina Fey, einer brünetten, weißen Frau. Safe search aus.
Ohne SafeSearch gibt es ein Bild unter den ersten 20 Ergebnissen, dass sexualisiert und suggestiv wirkt (leicht geöffneter Mund, Spiel mit der Brille, sehr tiefer Ausschnitt).

Google-Bildersuche nach Tina Fey, einer brünetten, weißen Frau. Safe search moderat.
Bei der Einstellung „moderat“ kommt das gleiche Bild noch einmal. Außerdem eine sich auf dem Boden räkelnde Tina Fey mit einem noch tieferen Einblick in ihren Ausschnitt, gleich zweimal der „hilflose“ Versuch sich zu schminken und ein in die Höhre gereckter Hintern.

Google-Bildersuche nach Tina Fey, einer brünetten, weißen Frau. Safe search strikt
Wer mit „strikt“ sucht, findet fast die gleichen Bilder, immerhin ohne die Schminkkatastrophen.

Fazit: Von Tina Fey scheint es keine beliebten „sexuell eindeutigen“ Bilder zu geben, die die Google-Bildersuche rausfiltern muss. Bilder, die weibliche Stereotype von Hilflosigkeit und sexueller Verfügbarkeit suggerieren, sind ebenfalls vergleichsweise unbeliebt – und der beste Weg sie zu finden ist die Aktivierung der „SafeSearch“.

Advertisements