Filme! Merida.

Hab ich (vor ner Weile schon) auch gesehen. Anschauempfehlung.

Symptomatisch ist irgendwie die Rezeption von Merida. In einer Rezension stand, der Film sei zwar gute Unterhaltung, aber kein Meilenstein wie andere Pixar-Filme. Äh nein. Es ist der erste Pixarfilm mit einer HauptdarstellerIN. Deren Geschichte sich noch dazu um ihr Verhältnis mit ihrer leiblichen Mutter dreht. Das ist in Filmmaßstäben sowieso, in Märchenmaßstäben aber noch mal besonders herausragend.

Leider reden die beiden nicht aaaallzu viel miteinander – andererseits kommunizieren sie dennoch und müssen eh lernen, miteinander zu reden. Ein Prozess, den jeder Mensch mit Kindern oder Eltern gut nachvollziehen kann. Ansonsten lässt der Film Feminist_innenherzen höher schlagen. Ein junges Mädchen, dass sich gegen Geschlechterstereotype wehrt, gegen den Zwang zu heiraten und sich ihrem Schicksal zu ergeben. Die dabei ihre Mutter und auch gleich ihre Gesellschaft mitnimmt und neue Sichtweisen eröffnet. Die sowohl von der Weisheit ihres Vaters, wie auch ihrer Mutter lernt. Schön gezeigt ist auch, dass Merida zwar Konventionen für Frauen, wie einschränkende Kleidung, ablehnt, aber nicht per se ihre Weiblichkeit.

Bevor ich mir an dieser Stelle Gedanken über Raum nach oben mache, möchte ich erstmal noch viel mehr (Mainstream-)Filme sehen, in denen es um Mädchen, Frauen, ihre Töchter und ihre Mütter geht.

PS: Schaut ihn mit Orginalton, wenn es geht!

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