Bezeichnende Debatten um das N-Wort (hier ausgeschrieben)

[…] ein Begriff wie „Neger“ war niemals neutral. Mit so etwas wurden zu jeder Zeit Dominanzverhältnisse beschrieben und ein kolonial-rassistisches Spiegelbild reflektiert.

Mekonnen Mesghena in der Rheinpfalz am Sonntag über das krampfhafte Festhalten an veralteten, rassistischen Begriffen.

Das tun dann übrigens Menschen, die gleich darauf einfordern, „Ekeltyp“ nicht zu verwenden, sondern sich „freundlicher auszudrücken“. Als Bezeichnung für eine bestimmte Person wohlgemerkt. Bezeichnungen, die Gruppen von Menschen pauschal beleidigen und systematisch abwerten sind ok – als eine Person eine andere Person nicht zu mögen ist problematisch. Wer ist hier eigentlich die vielzitierte „Sprachpolizei“?

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