Leistungsschutzrecht? Find ich gut.

Ok, unausgegorene Gesetze, die in letzter Minute geändert werden, damit auch wirklich niemand mehr weiß, was nun legal ist, finde ich doof.

Dennoch denke ich, dass das Leistungsschutzrecht einige positive Konsequenzen haben wird. Michaela Werner und Claudia Kilian machen es vor: Keine Links auf unsichere Verlagsseiten, keine Retweets mehr. Ich mache da mit.

Meist habe ich auf Seiten wie Spiegel Online verlinkt, weil dort wieder furchtbar schlecht recherchierte Sachen stehen (etwa die ständige Verwechselung von Homo-Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft). Das werde ich mir sparen, schließlich soll das Leistungsschutzrecht ja Qualitätsjournalismus finanzieren.

Damit leistet das Leistungsschutzrecht am Ende vielleicht seinen Teil zur Aufgabe für 2013: Das Web zurückerobern, mit eigenen Blogs. Ich fände das super.