Neues von der Bar 111

Aufmerksame Leser_innen werden sich an die ekelhafte Werbung der Bar 111 in Berlin erinnern (Triggerwarnung für Gewalt). Der Werberat wird in der Angelegenheit nichts machen, da der Betreiber angegeben habe, dass die Werbung inzwischen abgenommen wurde und nicht weiter verwendet wird.

Die Bar 111 macht allerdings munter weiter mit den Klogriffen. Im Berliner Stellenwerk (unterstützt von u.a. der FU Berlin), werden Mitarbeiter für die „Neue Szene Bar“ gesucht. Die Anforderungen an potentielle Mitarbeiter(!) muten in Zeiten des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes allerdings seltsam spezifisch an:

flexibles weibliches Personal, Alter von 18-24 Jahren

Die Bevorzugung Anforderung, weiblich zu sein, hat aber eher weniger mit dem Abbau bestehender Diskriminierung zu tun, schließlich sind Frauen unter geringfügig Beschäftigten bereits deutlich überrepräsentiert. Dass nun etwas passiert, scheint leider unwahrscheinlich.

Ich wünschte wirklich, das wäre alles ein Aprilscherz.

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