Links! Doppelstandards in Online-Diskussionen und Sprache

  • „Hast Du das schon mal gesucht?“ und „Das steht im FAQ, lies das gefälligst, bevor Du dumme Fragen stellst.“ Aussagen, die in Technik-Foren gang und gäbe sind, halten (angeblich) Interessent_innen von Feminismus ab, selbst wenn sie netter formuliert sind. Nina de Jesus über Doppelstandards in Online-Diskussionen.
  • Anke Gröner hat eine Hausarbeit veröffentlicht, in der sie sich mit den britischen Suffragist_innen auseinandersetzt, bzw. der Frage, ob der militante Flügel dem Ziel „geschadet hat“.
  • Ti_Leo hat mit Alone Time eine schöne Fotoserie von Paaren herausgekramt.
  • Wer in Afrika wohnt ist Afrikaner_in, wer in Europa wohnt Europäer_in? So gleichberechtigt erklärt der Duden die Wortbedeutungen leider nicht, berichtet Joe Dramiga.
  • An den aktuellen Bestrebungen afrikanischer Länder, heterosexuelle Normen auch mit Gewalt durchzusetzen, haben westliche Staaten ihren Anteil – Autostraddle erinnert an historische, kolonialistische Gesetze und aktuelle evangelikale Einflussnahme.
  • Superheldinnen und weibliche Spielfiguren sind oft textil- und rüstungsfrei unterwegs. Doch aus gutem Grund, wie dieser Comic demonstriert!
  • Schöner Beitrag über Jungs die von “Fake Geek Girls” träumen.
  • The Cut hat Terri Conley interviewt, die erforscht hat, warum Frauen eher unverbindlichen Sex ablehnen (weil er selten befriedigend erscheint und sie nicht als Schlampen beschimpft werden wollen) und sich nun der Polyamorie zuwendet.
  • Wie sieht’s aus mit der Geschlechterrepräsentation in den Tatorten? SchspIN mit einer Übersicht über die Anteile von Autorinnen und Regisseurinnen, Ermittlerinnen, Opfer und Täterinnen.
  • Wieviel Zeit die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller in den Oscar-nominierten Filmen zu sehen sind, hat die New York Times nachgezählt. Das Ergebnis ist so deprimierend, wie regelmäßige Leser_innen des Blogs erwarten würden.