Links! Aus diesem Internet.

Eine große rote Teekanne steht auf einem Dach, darüber hängt eine Überwachungskamera

Tee (茶) mit dem gewissen Extra.

Lesen, anschauen, verstanden fühlen. Eine Dokumentation der Nutzlosigkeit von „Frauenkleidung“ (leider gerade down).

Comics, Comics, Comics:
Die aktuelle She-Hulk-Reihe wird mit der 12. Ausgabe eingestellt. Nooooooin 😦 Shulkie, Du ewig unterschätzte coole Sau.
Vox schrieb über Comicbuchautorin Gail Simone und wie sie in den letzten 15 Jahren Superheldinnen beeinflusst hat.
Die Zahlen zur Repräsentation von heterosexuellen, weißen Cis-Männer (Wahüm) als Superhelden hat FiveThirtyEight. Allen Debatten zum Trotz sind sie immer noch deutlich überrepräsentiert.

Weiter geht’s mit Fernsehserien:
Egal wie sehr Frauen betonen können, keine Kinder zu wollen… Eigentlich wollen wir sie doch. Erzählen uns Homeland und Jane the Virgin. Argh.
Vom Geena-Davis-Institut gibt es ebenfalls mal wieder Zahlen zu Wahüms. Auch 2014 sind sie in Filmen überrepräsentiert, seltenener sexualisiert und eher angezogen und in verantwortungsvollen Berufen zu sehen.
Trotzdem sind die ersten Wahüms angenervt, wenn Charaktere in Fernsehserien „völlig ohne Grund“ nicht weiß sind. Ich bin gespannt auf die Erklärungen, warum soviele Charaktere derzeit weiß sein müssen.

Aus diesem Internet:
Die Studie zu Belästigung im Internet des Pew-Instituts ist gerade veröffentlicht worden. Die Ergebnisse ähneln denen offline – Männer werden bedroht und beleidigt, sehen sich davon aber nur selten ernsthaft gestört, Frauen werden gestalkt und sexualisiert belästigt und finden dies deutlich eher bedrohlich. Unklar bleiben leider die Definitionen, so berichteten unter „Belästigung“ Menschen von Vergewaltigungsdrohungen aber auch „ich wurde Vergewaltigungsentschuldiger genannt“.
Über die Rolle von etwa dem Anonymisierungsdienst Tor bei Stalking und Belästigung im Netz debattiert gerade die deutsche Blogosphäre. Einen Überblick gibt es bei Gedankenstiele.
Die Kaltmamsell freut sich über die mit dem #Aufschrei-Buch neu entfachte Feminismusdebatte. Ich weise in einem Kommentar auf die Arbeit der letzten sieben Jahre hin.

Schließlich: Über Pränataldiagnostik wird in letzter Zeit viel theoretisch geredet. Einen einfühlsamen Erfahrungsbericht hat Mareice Kaiser geschrieben.