Links! Heute mit seeeehr vielen Texten

In einem Park hängen an silbernen Stangen 2 Bilder: Ein schwarzes Mädchen in bunter Kleidung, das in die Luft springt. Daneben ein weißer Mann in T-Shirt und Jeans, der mit einer Lichterkette umwickelt ist.

Willow Smith und Ryan Gosling hingen so in Peking rum.

Autostraddle stellt Captain Marvel vor, Carol Danvers soll immerhin nach gefühlten 100 Marvelfilmen die erste Superheldin mit eigenem Film werden. (*Hust* Elektra…)

Über die Diversity-Panels auf der New York Comic Con schrieb Connie für Black Girl Nerds.

Einen Comic über Big Data und wen künftig „individuelle“ Risikobewertung und Preisgestaltung treffen werden, gibt es bei Al Jazeera.

Über das Vergessen und die Wiederentdeckung von Ada Lovelace als Programmiererin schrieb Annalee Newitz bei io9.

Sarah Jeong erklärt bei Forbes, wie Überwachung heute immer mehr ein Thema „zuhause“ im Privaten ist – und wie Polizei und Geheimdienste gezielt Überwachungstechniken nutzen, um die Intimsphäre von Frauen zu verletzen.

Über die „Väter der Technik“ und die Folgen schreiben Astra Taylor und Joanne McNeil in einem Longread für The Baffler: Das Vergessen der „Mütter der Technik“, die Etablierung homogener Männernetzwerke und der unkritische Blick auf die Möglichkeiten der Technik, ohne die gesellschaftlichen Hürden für all die Nicht-Väter zu beachten.

Warum sie als Schwarze Frau auf ihrem Doktortitel besteht, erklärt daher Carlotta A. Berry, Professorin für Elektrotechnik und Informatik, bei der New York Times.

Roboter haben keine Geschlechtschromosomen und brauchen kein Geschlecht, weder männlich noch weiblich. Wenn wir ihnen entsprechende Signale (Haare, Kleidung, Make-Up) verpassen, bewerten wir sie allerdings genauso stereotyp wie Menschen. Was auch z.B. für ein angenommenes Alter oder Rassifizierung gilt. Victoria Turk über die Chancen und die Risiken von Robotern, die menschlicher Normierung unterworfen werden.

Was Krimiserien angeht, ist The Fall eine Rarität. Das liegt unter anderem an der Kommissarin Stella Gibson, die Gillian Anderson als selbstbewußte Einzelgängerin darstellt.

Die Unterrepräsentation von Frauen in den Medien ist seit einiger Zeit ein Thema der feministischen Blogosphäre (z.B. 50 Prozent oder die Männerlastigkeit von Deutschlandradio Kultur). Der k_eine Unterschied geht mit „Rollen zählen“ noch einen Schritt weiter: Wenn Frauen dabei sind nachzählen, ob sie selbst Wissen vermitteln dürfen oder nur empfangen müssen?

Ein McKinsey-Analyst über diskriminierende Praktiken in Firmen, die Frauen den Ein- und Aufstieg erschweren. Von 1976 (via Leigh Honeywell).

Alles was es zur Social-Freezing-Debatte noch zu sagen gab, von Sarah Diehl.

PS: Der Jenaer Frauenhaus e.V. braucht finanzielle Unterstützung.

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