Ein popkultureller Rückblick auf (mein) 2017

Letztes Jahr gab es gar keinen Rückblick hier – zwischen Weihnachten und Neujahr war ich unterwegs und die Zeit lief davon. Dieses Jahr ist es die letzte Sekunde und knapp zusammengestellt, aber immerhin! Dafür habe ich die Kommentare geöffnet für Diskussionen und Fragen zu diesen ausgewählten Empfehlungen. Enjoy!

Bücher

Ich bin endlich zur Science-Fiction zurückgekehrt. Ich habe die Ancillary-Reihe von Ann Leckie angefangen, die Expanse-Serie und die Three-Body-Reihe von Cixin Liu. Bei den Comics habe ich die Bitch Planets von Kelly Sue DeConnick endlich nachgelesen.
Abseits der Sci-Fi habe ich die Bücher von Zitkala-Ša gelesen, die zu den ersten Veröffentlichungen der nordamerikanischen Ureinwohner_innen gehören und den Übergang vom traditionellen Leben zum aufgezwungenen „modernen“ Leben mit christlichen Internaten und Reservaten, in dem möglichst jede Erinnerung an zuvor unterbunden wurde.

Filme

Oh ja, Hidden Figures, Wonder Woman (da gibt’s sogar eine Rezension von mir) und Die letzten Jedi.
Aufgeholt habe ich die Dokus Ukraine is Not a Brothel über Pussy Riot, Paris is Burning über die New Yorker Ballroom-Kultur der 80er, Whore’s Glory über Sexarbeiterinnen, Growing Up Coy über den Kampf einer Familie, damit ihre Tochter als Mädchen zur Schule gehen darf, und Pay it No Mind über Marsha P. Johnson (nicht den Netflix-Mist, der auf der Arbeit einer Schwarzen Trans Filmemacherin aufbaute, ohne dies wirklich deutlich zu machen).
Schon „etwas“ älter ist The Curse of Quon Gwon von einer der ersten Filmemacherinnen, Marion E. Wong, und nicht ganz einfach mit englischen Untertiteln zu sehen Mystère à la Tour Eiffel – ein viktorianischer Krimi mit einem lesbischen, interracial Paar.

Serien

Fund des Jahres ist One Day at a Time auf Netflix, der kubanisch-amerikanische Reboot einer Familienserie mit alleinerziehender Mutter. Star Trek Discovery lässt mich immer noch mit gemischten Gefühlen zurück (I was briefly in a podcast). Nicht so bekannt, aber ebenfalls Highlights waren Crazyhead, Wynonna Earp und iZombie für alle Buffy-Cravings bzw. eine Zombie-Krimiserie. Sci-Fi kann ich hier mit SyFy-Serien gleichsetzen: The Expanse (ja, noch mal), Killjoys und Dark Matter.

Podcasts

Im Zuge von Star Trek Discovery habe ich ALL the Podcasts gehört: Die FREQcast Recaps, Anomaly (siehe oben), Angel Two und Highly Logical. Außerdem den Verity-Podcast zu Doctor Who mit zahlreichen Expertinnen, das neue Popradar (auf Deutsch) und den CNC-Maschinenpodcast G4 hab ich auch nachgehört.

Ansonsten bin ich vor allem immer noch zu Pokémon Go durch die Welt spaziert. JAHA, IMMER NOCH!

Best of Nine 2017: Bilder von den Rocky Mountains, Niagara Fällen, im Ladies is Gender Neutral Shirt und mit Frauenkampftagssymbol auf den Fingernägeln

Guten Rutsch 🙂

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