10.5.2019 – Lieblingsbuch #feminismusfetzt

Drei Buchrücken der Ancillary-Triologie vor einem schwarz-weiß gemusterten Kissen.

Hilfe, ein Buch? In der Grundschule habe ich circa ein Buch am Tag gelesen. Zum Glück war die Bücherei ganz in der Nähe. Inzwischen schaffe ich viel weniger Bücher, sondern lese vor allem Artikel im Internet (und ab und an schaffe ich es, Serien zu schauen).

Doch auch jetzt fällt es mir schwer, mich auf ein Buch festzulegen. Was ich wirklich gern gelesen habe, sind dann gleich drei Bücher: Die Ancillary-Triologie von Ann Leckie. Raumschiffe, fremde Welten, merkwürdige Sprachen – Leckie hat dabei geschafft, was Ursula K. LeGuin in The Left Hand of Darkness noch nicht konsequent umgesetzt hat und benennt alle Charaktere der „Geschlecht ist uns egal“-Kulturen weiblich.

Aber das ist nur der Hintergrund für Breq, (fast) allwissendes Raumschiff in einem toten, wiederbelebten Körper, und ihre Mission in einem zerfallenden Imperium. Immer wieder hat mich die Serie an Star Trek Deep Space Nine erinnert, aber um den Faktor 1000 sci-fi-iger.

Dahinter stand meine Idee, gezielt alte und neue feministische Sci-Fi-Geschichten zu lesen. Am Anfang des Jahres hab ich es noch hinbekommen. Dann kam (mal wieder) das Leben dazwischen. Aber dazu morgen mehr.

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