Termine: frauenORTE, Kindermuseum und der Warme Winter

frauenORTE Niedersachsen

Schwarz-weiße Bilder von Anita Augspurg, Mary Wigman, Roswitha von Gandersheim, darunter die Aufschrift "Ausstellung frauenORTE Niedersachsen"
Die Ausstellung „frauenORTE Niedersachsen – Über 1000 Jahre Frauengeschichte“ bis zum 22. Februar in der Marktkirche Hannover zu sehen, danach in weiteren Orten in Niedersachsen.

Warmer Winter Braunschweig

Ein blau-weißer Hintergrund mit Schneeflocke und der Aufschrift "Programm 2017 Warmer Winter"
Am Freitag hat der Warme Winter in Braunschweig begonnen, der kleine Bruder des Sommerlochfestivals, und geht noch bis zum 26. Februar.

Geboren und Willkommen – Berlin

Ein Baby in einer weißen Decke, daneben die Schrift "geboren und willkommen"
Die Ausstellung „geboren & willkommen” im Berliner Museum für Kinder ist bis zum 4. Juni 2017 verlängert worden.

Termine in Braunschweig!

In der nächsten Zeit ist tatsächlich was los in Braunschweig.

Morgen gibt es neue Lightning Talks im Stratum0.

Am 26. März lädt die dib-Regionalgruppe mit dem Haus der Wissenschaft zu einem Kennenlerntermin mit der Fotografin Verena Brekenkamp, die das Projekt „Die Welt der Ingenieurin“ gestalten wird. Außerdem gibt es im April noch mal einen Stammtisch (Termin steht noch nicht fest) und am 12. April einen Stand bei der WoMenPower.

Vorher, am 4. April treffen sich die VDI fib (Frauen im Ingenieurberuf) auf der After-Work-Party im Tiziano.

Neben Kneipenabenden, Café am Sonntag und anderen Standardterminen gibt es im Onkel Emma am 1. April wieder das Queer Cinema und am 30. April den Tanz in den Mai.

Die Frauenbibliothek der TU Braunschweig hat jetzt neue Referentinnen und damit wieder feste Öffnungszeiten, sowie auch immer wieder Veranstaltungen.

Und ein etwas anderer Langzeit-Tip: In der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel gibt es noch bis 24. August 2013 die Ausstellung
Rosenkränze und Seelengärten: Bildung und Frömmigkeit in niedersächsischen Frauenklöstern“ zu sehen.

(Queer-feministische) Veranstaltungen in Braunschweig

Es gibt wieder was zu tun in Braunschweig. Am 29. Oktober ist Studentinnen-Vollversammlung der TU Braunschweig im Café Eusebia, am 30. dann der Queere Semester-Start-up-Brunch (beides vom Autonomen FrauenLesbenReferat).

Einmal im Mittwoch gibt es auch wieder den Themen- und Lesekreis der Frauenbibliothek. Deren Webseite ist kaputt, aber hier die abgetippten Termine:

  • 24. Oktober „Biologischer Unterschied zwischen Mann und Frau im Sport“
  • 21. November „Frauenquote“
  • 19. Dezember „Schönheitsideale vs. Natürlichkeit“
  • 23. Januar „Polyamorie“

Immer um 18 Uhr in der Frauenbib (Zimmerstr. 24d, Grotrian 1. Stock)

Nicht feministisch ist das BarCamp Braunschweig, aber immerhin geht es da am 24. und 25. November um DIY und Hacking. Im Haus der Wissenschaft in der Pockelsstr. 11.

Berlin ist nicht genug! Auf zum Slutwalk Münster!

Slutwalks kann es nicht genug geben. Trotz ambivalenter Erfahrungen in Berlin bin ich in zwei Wochen aber wieder mit dabei, wenn es diesmal in Münster heißt: No means no. Only yes means yes. Sex nur mit Konsens!

Hellviolettes Plakat des Slutwalk Münster. In einem Dreieck steht A DRESS IS NOT A YES.

Mehr Infos auf der Facebook-Eventseite. Via different needs und Mädchenmannschaft.

Fußball: Jetzt geht’s loooohooos

Heute ging’s endlich im Berliner Olympiastadion los! Wer in den nächsten Wochen keinen Bock auf Fußballcontent hat, sollte mit „Fußball“ beginnende Überschriften einfach nicht anklicken!

A wie Auftaktspiel

Ach, die Damen, da haben sie es sich heute doch etwas schwerer gemacht als nötig. Gerade einmal ein 2:1 schafften die Deutschen zum Auftakt gegen Kanada. Einerseits völlig verdient, da sie über weite Strecken das Spiel dominierten. Andererseits auch höchst knapp, zeigte Kanada doch schon in den ersten Minuten, dass sie viel Potential besitzen. Erste Chance nach 6 Minuten. Puh! Doch nach der Führung durch Kerstin Garefrekes in der 10. Minute waren die Kanadierinnen erstmal so perplex, dass lange nichts mehr ging. Einzelne Versuche blieben immer in der deutschen Abwehr stecken oder wurden bereits im Mittelfeld unterbunden.

Kurz vor der Pause dann der nächste Treffer von Célia Okoyino da Mbabi. In der zweiten Halbzeit versuchten die Deutschen die Führung zu erhöhen, wirkten aber immer mehr wie der VFL Osnabrück – bemüht, aber ohne Abschluss. Auch die Einwechslungen von Alexandra Popp, Inka Grings und schließlich Fatmire Bajramaj lösten dieses Problem nicht. Dass die Kanadierinnen ihre einzige Chance, auch noch einen Freistoß nutzten, und damit Nadine Angerer mal wieder ein Tor bescherten, überraschte dann nicht mehr. Vorher hatte der TV-Kommentator noch geunkt, ihnen gingen wohl die Kräfte aus, aber so schnell geht das dann im Frauenfußball heute doch nicht mehr.

Location: die B-Note

Geguckt habe ich das alles übrigens im Bonner Frauenmuseum, bzw. dem Hof, der (überall wo man noch halb die Leinwände sehen konnte) voll war. Das Publikum war noch einmal deutlich gemischter als inzwischen bei fußballerischen Großereignissen schon der Fall ist – viele Familien, junge Mädchen und ältere Frauen, dazwischen aber auch einige Männer. Dass es kein Bier sondern nur Kölsch gab, ist wohl eher den strukturellen Gegebenheiten der Region geschuldet…

Die weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung gibt es dort auch zu sehen, wer also nicht allein vorm Fernseher hocken will, dem sei das Frauenmuseum empfohlen. In Anbetracht der Tatsache, dass es dort nur nach kurzzeitigem Leinwandausfall und der einhergehenden Abwanderung möglich war, einen Stehplatz mit Sicht zu ergattern, hoffe ich für die Zukunft aber auf weitere Public-Viewing-Locations!

PS: Was sonst noch so war

Zum Auftakt gab es heute auch noch Programm, eine brasilianisch angehauchte Trommelgruppe, sowie Miao Mio. Letztere habe ich heute leider verpasst, aber wenn ich den Auftritt vom Grimme Online Award richtig in Erinnerung habe, sind die ziemlich cool. Außerdem haben sie super Katzenbuttons… Apropos Grimme: Dort war ich mit Kübra bei der Aftershow-Party und wir haben uns über unser „nominiert, aber nicht gewonnen“-Dasein ausgetauscht. (Klick für Foto und man sieht, wir lächeln trotzdem noch!)

Nochmal zum 8. März

Der Tag, der der Internationale Weltfrauentag ist und der feministische Coming Out Day. Ich bin da übrigens in Bremerhaven, bei einer Podiumsdiskussion der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau zum 100. Weltfrauentag. Ebenfalls dabei sind Ayten Kocaoglu, Dr. Anne Röhm, Dorothee Starke und das Ganze wird moderiert von Gabriele Schürhaus. Ab 17 Uhr in der theo. Ich bin gespannt!

China oder Kriminalität oder beides?

Morgen, also Dienstag, gibt es einen Vortrag mit dem spannenden Titel „Ist Kriminalität (noch immer) Männersache?“ Dr. Ingke Goeckenjan von der Uni Osnabrück spricht ab 19:30 im StadtGalerieCafé in der Großen Gildewart 14.

Ein zentrales Anliegen der Referentin ist es, die oft überhitzte Diskussion über Kriminalität – von Frauen wie Männern – auf eine sachliche Grundlage zu stellen.

Das Ganze wird vom Frauenkulturverein Mother Jones e.V. veranstaltet und kostet leider ganze 5 bzw. ermäßigt 4 Euro.

Noch ne Weile länger zu bestaunen ist die Ausstellung über 蔡元培(Cai Yuanpei), den „chinesischen Humboldt“. Bis zum 17. November im Foyer der Alten Münze. Für lau.

Heute abend noch nichts vor in Osnabrück?

Im SubstAnZ ist ab 22 Uhr eine queere Party namens Subversive Queerelen. Mit dabei sind GlittergewitteR und den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Liebt doch wen ihr wollt!

Am Montag wird dann um 18 Uhr vom Autonomen Referat für Lesben und andere Frauen der Film „Wie werden wir wer wir sind?“ gezeigt. Das Ganze in Kooperation mit der Photo-Film-Reihe des Faches Kunst in AStA-Gebäude in der Alten Münze 12.

Dann noch ein paar Termine zum Ende des Monats:
Ebenfalls an einem Montag, den 29. November, liest im Café Mojo die Autorin Angela Steidele aus ihrem neuen Buch „Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens“. Das Buch ist nominiert für den Sachbuchpreis von NDR Kultur. Die Lesung ist Teil des Programms zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen (PDF), der bereits am 25. November stattfindet.

Am 30. November geht es an der Hochschule Osnabrück u.a. um Verfahrenstechnik und Medieninformatik. Wie werden Cremes cremig und worauf muss man achten, wenn Webseiten barrierefrei sein sollen? Diesen Fragen können sich Schülerinnen stellen, beim Tag „Mädchen und Technik“.

Gleicher Tag, andere Stadt: In Münster lädt das Frauenreferat der Uni zur Frauenvollversammlung. Ab 20 Uhr im Hörsaal S6 im Schloss.

Filme! In Osnabrück und Münster.

Im zweiten Teil des heutigen Film-Specials: Aktuelles zum Gucken in und um Osna.

In Osnabrück gibt es morgen „Abortion Democracy“ von Sarah Diehl zu sehen (hier im Interview mit der Mädchenmannschaft). Sie wird ebenfalls vor Ort sein und im Anschluss an die Vorführung für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen. Veranstaltet vom AStA der Uni Osnabrück geht’s um 19 Uhr im EW-Gebäude, Raum 15/134, los. Eintritt gibt’s nicht. Ab 20 Uhr ist dann im Hörsaal 10 auch noch der reguläre Unifilm, diesmal mit A serious man (kostet 2,50 Euro).

Nach dem Bremischen Queerfilmfestival gibt es am Wochenende dann auch noch eines in Münster. Die Queerstreifen beginnen schon am Donnerstag abend im Cinema, Warendorfer Straße 45-47 (via Kommentar von Fidi bei der Mädchenmannschaft, dort gibt es auch noch jede Menge anderer Termine für diesen Monat).


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