Was ich so machte.

In den letzten Wochen war es hier eher ruhiger, dafür habe ich mich bei den Femgeeks etwas ausgetobt. Zu einer neuen Wikipediadebatte über Sichtbarkeit von Frauen (Teil 1 und Teil 2), Frauensichtbarkeit überhaupt, der nun beschlossenen Bestandsdatenauskunft und der Netzneutralität. Über letzteres habe ich dem WDR meine Meinung gesagt – im Rahmen der re:publica 2013, die ich diese Woche besucht habe. Der Beitrag über die Patentprobleme in der Brustkrebsforschung und ein Open Data-Projekt als Intervention wurde auch bei netzpolitik.org gebracht.

Außerdem gibt’s in der Missy eine traurige Lobrede auf Astrid Farnsworth aus Fringe (Leser_innen werden sich an meinen Beitrag vor 3 Jahren hier erinnern). Über Frauenrollen in Computerspielen war ich im Zündfunk und dem NDR zu hören und in den Anschlägen zu lesen.

Ich im Radio (sogar auf Deutsch)

Gestern war ich live im DRadio Wissen zu hören, im Online Talk zum Thema „Geschlechterbilder im Netz“. Die Sendung war Reaktion auf die Kritik an Einladungspolitik und dem wiederholten Einstreuen von Sexismus und Rassismus der Sendung „Sex, Gewalt und Hochkultur – ein Talk über Computerspiele“ vor einigen Wochen. Leider sollte es nicht um die konkreten Kritikpunkte gehen, sondern, wieder einmal, um Geschlechterrollen im Internet. Die Sendung ist ganz gut geworden, ich finde es dennoch schade, welche Chancen hier vergeben wurden. Wie tief das Problem sitzt, wird immerhin beim Blick auf die vorherigen zehn Online-Talks von DRadio Wissen deutlich. Unter 27 Gästen waren gerade einmal drei Frauen – ein Männeranteil von rund 90 Prozent.

Lesetipps für Nerds!

Rocchus Wolff hat einen interessanten Artikel über Frauenbilder in Filmen geschrieben. Ob Actionkomödie oder Horrorfilm, oft genug nur stereotyp, manchmal aber auch alle Klischees sprengend.

Das Blog Go Make Me a Sandwich beschäftigt sich mit sexistischen Rollenbildern in Computerspielen. Zuletzt mit den „schicken“ Pressefotos aus den WoW Galerien – in denen die meisten weiblichen Charaktere mehr Wichsvorlagen, denn ernstzunehmende Spielfiguren sind.