Pussyhats und mehr – eine Protest-Sammlung zum Mitmachen

Nicht nur Twittern, auch Bloggen? Hier sind einige Anregungen, die Symbole aktueller Politikproteste in den Alltag mitzunehmen. Alles schon mal getwittert, jetzt zusammengestellt im Blog.

Der Pussyhat zum Selberdrucken

Eine Pussyhat-Vorlage für 3D-Drucker hat Josh Ajima erstellt und auf Thingiverse zum Download bereit gestellt.
Eine Gruppe an Lego-Figuren mit rosa Pussyhats und einem Protestschild mit dem Venus-Spiegel, dem "Frauenzeichen".

#shepersisted sticken

Alternativ gibt es eine Pussyhat-Stickvorlage von Haley Pierson-Cox, inklusive #shepersisted. Das Meme entstand, als der republikanische Fraktionsführer Mitch McConnell der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren verbat, einen Brief von Coretta Scott King vorzulesen. Die Bürgerrechtlerin (und Frau von Martin Luther King) sprach sich darin gegen die Ernennung von Jeff Sessions zum Bundesrichter aus. Nun ging es um seine, letztlich erfolgreiche, Ernennung zum Generalstaatsanwalt.

Eine Stickvorlage mit dem Text "Nevertheless, she persisted" und darunter fünf verschiedenen, gestickten Figuren mit rosa Pussyhats-

Der Pussyhat für Slack

In der Wikipedia ist inzwischen ein Emoji mit Pussyhat (Lizenz: CC BY-SA 4.0 von CFCF) aufgetaucht. Das Motiv unten habe ich für den Messenger Slack als Custom Emoji zurecht gebastelt. So klappt’s mit dem Einbinden in eigene Slacks.

Gelbes Emoji mit roten Wangen und rosa "Pussycat" mit zwei Katzenohren

an.schläge-Protestsongs

In der aktuellen anschläge gibt es eine Playlist mit Protestsongs. Die habe ich, soweit vorhanden, in eine Spotify-Liste aufgenommen (dieser Link sollte gehen, auch wenn das Widget unten nicht mag).

PS: Noch eine #shepersisted-Stickvorlage

Auch Comic-Zeichnerin Erika Moen hat eine Stickvorlage veröffentlicht und bittet dafür um eine Spende an die International Women’s Health Coalition. Danke an @TheRosenblatts für den Hinweis.

Eine Stickvorlage mit drei Disteln, darüber die Aufschrift "Nevertheless, she persisted."

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(Queer-feministische) Veranstaltungen in Braunschweig

Es gibt wieder was zu tun in Braunschweig. Am 29. Oktober ist Studentinnen-Vollversammlung der TU Braunschweig im Café Eusebia, am 30. dann der Queere Semester-Start-up-Brunch (beides vom Autonomen FrauenLesbenReferat).

Einmal im Mittwoch gibt es auch wieder den Themen- und Lesekreis der Frauenbibliothek. Deren Webseite ist kaputt, aber hier die abgetippten Termine:

  • 24. Oktober „Biologischer Unterschied zwischen Mann und Frau im Sport“
  • 21. November „Frauenquote“
  • 19. Dezember „Schönheitsideale vs. Natürlichkeit“
  • 23. Januar „Polyamorie“

Immer um 18 Uhr in der Frauenbib (Zimmerstr. 24d, Grotrian 1. Stock)

Nicht feministisch ist das BarCamp Braunschweig, aber immerhin geht es da am 24. und 25. November um DIY und Hacking. Im Haus der Wissenschaft in der Pockelsstr. 11.