Projekte, Erfahrungen, Interviews.

Am vergangenen Wochenende war ich bei den Random Hacks of Kindness in Berlin. Ein Artikel von mir darüber ist auf Government 2.0 erschienen. Tatsächlich habe ich auch noch mit Michael Kreil einen Preis bekommen. Für ein Projekt, mit dem hoffentlich eines Tages rassistische oder sexistische Kommentare erkannt werden können.

Davor habe ich eine Woche im wendländischen Dannenberg verbracht und nachts den Castorticker gemacht. Eine sehr intensive Erfahrung mit vielen verschiedenen Menschen (und dem ersten Jet-Lag meines Lebens…).

Die Wochenenden davor war ich gleich zwei Mal in Nürnberg. Erst beim netzpolitischen Kongress der Bayern SPD und anschließend bei dem Forum Kommunikationskultur der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikations­kultur. Der Workshop zu feministischen Praxen im Internet war (natürlich) viel zu schnell vorbei, anschließend gab’s noch ein Interview mit open web tv:

Die Diskussionen zu Journalismus 2.0 und Partizipation und Internet bei Netzpolitik Kongress kann mensch übrigens auch Nachschauen (dauern aber länger als das 6-Minuten-Interview).

Nachlesen und angucken, wo die #rp11 schon lange vorbei ist

Inzwischen sind alle Beiträge zur re:publica XI online, sexistische Kommentare und digitaler Aktivismus scheinen dabei äußerst interessant zu sein, denn es gab dieses Jahr viele Anfragen. Nach den diversen Interviews und spannenden Gesprächen war ich dann zwei Tage ziemlich heiser. In der Aufregung vergessen, hatte ich am Ende die ausführliche Dokumentation der Ergebnisse. Heute also endlich alles, was mensch sich anhören, bzw. auf Video anschauen (Premiere!) kann.

Im on3 Blogbuster ging es um neue Strategien gegen Internet-Trolle, im Deutschlandradio Kultur breitband ging es um Cyberfeminismus, gleich zwei Videos hat Martina Weirich für die Netzpiloten gedreht und Ausschnitte aus dem, online ansonsten nicht verfügbaren, Shitstormpanel gibt es beim Berliner Offenen Kanal ALEX.

Dafür gibt es aber die Folien zu besagtem Panel auf der offiziellen rp11-Seite. Und Philip Steffan hat netterweise das Cyberfeminismus-Panel gefilmt und hochgeladen, wie auch „Guck mal wer da spricht“.

Außerdem hatte ich mit Felix Knoke gesprochen, der erst ein interessantes Video Mash-Up aus Ghost in the Shell 2 und dem Cyborgmanifest gepostet hatte und später den Vergleich zwischen Cyberfeminismus und Anonymous gezogen hat.