Heute abend noch nichts vor in Osnabrück?

Im SubstAnZ ist ab 22 Uhr eine queere Party namens Subversive Queerelen. Mit dabei sind GlittergewitteR und den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Liebt doch wen ihr wollt!

Am Montag wird dann um 18 Uhr vom Autonomen Referat für Lesben und andere Frauen der Film „Wie werden wir wer wir sind?“ gezeigt. Das Ganze in Kooperation mit der Photo-Film-Reihe des Faches Kunst in AStA-Gebäude in der Alten Münze 12.

Dann noch ein paar Termine zum Ende des Monats:
Ebenfalls an einem Montag, den 29. November, liest im Café Mojo die Autorin Angela Steidele aus ihrem neuen Buch „Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens“. Das Buch ist nominiert für den Sachbuchpreis von NDR Kultur. Die Lesung ist Teil des Programms zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen (PDF), der bereits am 25. November stattfindet.

Am 30. November geht es an der Hochschule Osnabrück u.a. um Verfahrenstechnik und Medieninformatik. Wie werden Cremes cremig und worauf muss man achten, wenn Webseiten barrierefrei sein sollen? Diesen Fragen können sich Schülerinnen stellen, beim Tag „Mädchen und Technik“.

Gleicher Tag, andere Stadt: In Münster lädt das Frauenreferat der Uni zur Frauenvollversammlung. Ab 20 Uhr im Hörsaal S6 im Schloss.

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Filme! In Osnabrück und Münster.

Im zweiten Teil des heutigen Film-Specials: Aktuelles zum Gucken in und um Osna.

In Osnabrück gibt es morgen „Abortion Democracy“ von Sarah Diehl zu sehen (hier im Interview mit der Mädchenmannschaft). Sie wird ebenfalls vor Ort sein und im Anschluss an die Vorführung für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen. Veranstaltet vom AStA der Uni Osnabrück geht’s um 19 Uhr im EW-Gebäude, Raum 15/134, los. Eintritt gibt’s nicht. Ab 20 Uhr ist dann im Hörsaal 10 auch noch der reguläre Unifilm, diesmal mit A serious man (kostet 2,50 Euro).

Nach dem Bremischen Queerfilmfestival gibt es am Wochenende dann auch noch eines in Münster. Die Queerstreifen beginnen schon am Donnerstag abend im Cinema, Warendorfer Straße 45-47 (via Kommentar von Fidi bei der Mädchenmannschaft, dort gibt es auch noch jede Menge anderer Termine für diesen Monat).


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Internationaler Poetry-Slam für Frauen

Nicht nur einen Poetry Slam mit dem wunderbaren Titel „Dichter sind andere auch nicht.” gibt es in Osnabrück. Am Dienstag, den 14. September, ist erneut der Internationale Lese-Slam für Frauen „Lesekunst für Frauengunst“. Dort lesen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund eigene Texte – oder von Autorinnen aus anderen Kulturkreisen. Auch hier ist nach sieben Minuten Schluß und das Publikum wählt anschließend seine Favoritin. Die musikalische Begleitung bietet der Fabi-Chor „Choreos”.

Veranstaltet wird der Slam vom Frauenkulturverein Mother Jones und der AWO in der Stadtbibliothek am Markt. Der Eintritt beträgt 4 Euro bzw. ermäßigt 3 Euro. Los geht’s um 20 Uhr.

Von, über und ohne Frauen – Veranstaltungen in Osnabrück

Ab nächster Woche gibt es wieder eine Skulpturenausstellung im Hof des StudiOS der Universität Osnabrück. Die Osnabrücker Künstlerin Karin Mackay setzt sich in „fe-mail” mit weibliche Botschaften auseinander. Geöffnet ist der Skulpturengarten, Neuer Graben 27, vom 14. September bis 26. Oktober jeweils von 9 bis 16 Uhr (Mo – Do) und freitags von 9 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Um die „Rolle der Frauen in den Moscheegemeinden” geht es am 13. und 14. September in einer Fachkonferenz der Uni. Themen sind u.a. Frauenbilder muslimischer Philosophen und Mystiker, ihre Arbeit in den Vorständen von Moscheegemeinden oder die Intersektionalität von Islam, Frauen und Feminismus. Solange es freie Plätze gibt, ist die Anmeldung auch noch vor Ort möglich, die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Weitere Informationen gibt es auf dem Flyer zur Veranstaltung.

Außen vor bleibt das Thema Frauenrechte leider beim »Colloquium Dritte Welt – Umwelt und Entwicklung«, das sich diesmal der Frage „Kein Friede für Afghanistan?” widmet. Einst einer der medial hervorgehobenen Gründe für den Krieg gegen die Taliban, ist es heute mehr als fragwürdig, ob sich für die Afghaninnen tatsächlich die Situation gebessert hat. Auf Nachfrage wurde ich an den einzigen Vortrag einer Referentin, Nadia Nashir-Karim vom Afghanischen Frauenverein, verwiesen (7. Dezember, 19:30 Uhr, Eintritt frei, Vortragssaal der VHS in der Bergstr. 8). Dabei soll es aber eigentlich darum gehen, ob Hilfsprojekte Afghanistan wirklich helfen können. Polemisch ausgedrückt: „ups, die Frauen haben wir vergessen, aber derailen sie ruhig den Vortrag unserer Quotenfrau”.


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Osnabrücker Künstlerinnen

Noch mal zwei weitere Ausstellungen in Osnabrück (wehe da sagt noch mal jemand, hier sei nichts los). Diesmal geht es um lokale Malerinnen die, wie viele Künstlerinnen, leider nur wenigen bekannt sind:

Für osradio 104,8 hat sich Sebastian Segebade mit dem Leben von Hella Hirschfelder-Stüve und der vergessenen Generation beschäftigt. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Juni jeweils dienstags bis freitags im Kulturgeschichtlichen Museum zu sehen, außerdem gibt es sonntags um 15 Uhr und donnerstags um 17 Uhr Führungen.

Ich habe mit der Tochter von Edith Johannes gesprochen. Ihre Bilder waren zu Lebzeiten sogar in Frankreich und Dänemark zu sehen, nun sind ausgewählte Exemplare täglich im Café Mojo zu bewundern.

Wenn Glaube Fußball trifft…

Ein Tannenbaum mit Vereinsweihnachtskugeln, davor ein Gabentisch mit Geschenken von Vereinen. Im Hintergrund ein Bild der Osnabrücker Fankurve, daneben die Beckhams in einem Krippenspiel.

Wo wir gerade beim Fußball sind, hier noch der Hinweis auf eine Ausstellung in Osnabrück, die ich mir beizeiten noch mal ansehen muss: „Im Fußballhimmel und auf Erden”. Sie wird allerdings noch bis zum 21. November gezeigt. Zu sehen im Diözesanmuseum im Domhof 12 immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Siehst Du?

Mal wieder ein Veranstaltungstip in Osnabrück:

Unter dem Titel „Do you see? – Siehst Du?” wird eine Posterausstellung der Organisation „Rape Outcry“ gezeigt. Osnabrücker Student_innen haben sich Gedanken zum Thema Vergewaltigung gemacht.

„Rape Outcry“ wurde 2007 als gemeinnützige Organisation von der Studentin Jenna-Lee Procter im südafrikanischen Port Elizabeth gegründet. Rape Outcrys Mission ist es, unter Studierenden und jungen Leuten das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Vergewaltigung inakzeptabel ist.

Zu besichtigen ist die Ausstellung noch bis zum 16. Mai immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Forum am Dom. Außerdem gibt es am 30. April und 8. Mai noch jeweils eine Führung um 15 Uhr mit den Künstler_innen. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Enkel und Großmütter in Osnabrück

Dass Frauen jenseits der Menopause noch leben, war lange Zeit für viele Forscher_innen ein Rätsel. Inzwischen wird schon vermutet, gerade Großmütter könnten der Schlüssel zum Erfolgsgeheimnis der Menschen sein. Dennoch beschränkt sich die Rolle der Großmutter in unserer Kultur und Gesellschaft meist auf die Taschengeld- und Süßigkeitenspenderin.

Daher hier ein Veranstaltungstip, den mensch im Internet sonst nicht so häufig findet: In Osnabrück ist noch bis Ende März die Ausstellung „Großmütter gestern und heute“. zu sehen. Gezeigt werden von Großmüttern für ihre Enkel gefertigte Geschenke und Fotos von Margret Herdt, sowie Malerei von Sybille Hertel und Mary Kolostori.

Für alle die noch mehr erleben wollen, gibt es dann am Donnerstag (25. März 2010) noch eine Lesung um 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Keine sehr kleine Frau“ lesen Christine Höfer und Eva Nasner-Maas Aussschnitte aus dem Werk verschiedener Schriftsteller_innen. Natürlich geht es dabei immer um Großmütter.

Die Ausstellung und die Lesung sind in den Räumen der Osnabrücker Krebsstiftung in der Heger Straße 7-9. Im osradio-Podcast gibt es noch einen Beitrag von Yoshi Buhmann zur Veranstaltungsreihe.

Afrika in Osnabrück

Manchmal kriegt man leider wirklich wenig mit von all den schönen, interessanten Veranstaltungen, die so in der eigenen Stadt passieren. Bisher total an mir vorbeigegangen ist die Aktion „AFRIKA in Osnabrück 2010”. In der sog. Vorrunde gibt es im März und April schon verschiedene Lesungen, Vorträge, Filme… Passend zur WM geht es dann von Mai bis Juli in die Hauptrunde.

Heute abend gibt es z.B. den Vortrag „Subsahara Afrika: 20 Jahre Transformationsprozess” von Dr. Medard Kabanda in der Volkshochschule (19:30 und der Eintritt ist frei).

Und netterweise gibt es auch eine Webseite mit leicht zu merkendem Namen, auf der die Termine noch einmal zum Nachlesen, bzw. Flyer runterladen, stehen: www.osnabrueck.de/afrika.