Die diskriminierenden Klogriffe des @ZDF

Ich würde mich sehr freuen, diese Liste nie wieder aktualisieren zu müssen.

  • 7. Februar 2017, @heuteplus
    Der deutsche Gehörlosenbund kritisiert die fehlenden Untertitel bei einem Beitrag. ZDF heuteplus reagiert mal wieder patzig.
  • 2. September 2015, @janboehm
    Mitten in der x. Rassismusdebatte in den deutschen Medien versucht Jan Boehmermann auf Twitter, mit rassistischen Worten witzig zu sein und kommt mit Kritik nicht klar.
  • 16. Juni 2014, ZDF
    In den WM fofocas (deutsch: WM-Tratsch) sendet das ZDF „einen brasilianischen Cartoon“ – über Sexarbeiterinnen und FIFA-Funktionäre. Der Witz soll wohl auf Kosten letzterer gehen, aber auch die Frauen werden sehr stereotyp dargestellt. Auf Nachfragen reagiert der Twitteraccount gewohnt souverän patzig. Im Vergleich zum Originalclip fehlen auch die Urheberangaben.
  • 2. April 2014, ZDF
    Im Morgenmagazin darf Akif Pirinçci nett über sein Buch „Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ plaudern. Das Buch klingt so diskriminierend, wie dann auch die Sendung ablief.
  • 27. März 2014, ZDFneo
    Das Neo Magazin versucht, TV Total „Nachhilfe“ zu geben. Produziert aber nur rassistische Stereotype. Ti… ach ne. Immerhin schlafen die Herren von @ZDF noch gut.
  • 4. März 2014, ZDF
    Die neue Werbekampagne für die Samstagskrimis kann sich stereotyper Bilder von Frauen und Männern nicht erwähren, inklusive anzüglicher Witze über weibliche Mordopfer. @ZDF reagiert auf Twitter wie erwartet „souverän“: TIHI.
  • 24. Januar 2014, ZDF
    Die heute show witzelt, Inklusion sei, wenn inkompetente Menschen auf einmal Jobs bekommen. Tihi. Ich dachte ja, da ginge es um den Abbau von Barrieren für behinderte Menschen. Naiv!
  • 16. Januar 2014, ZDF
    Gast Sarah Wagenknecht wird in Markus Lanz vom gleichnamigen Moderator wiederholt unterbrochen und auf (ihr) Aussehen angesprochen. Nachdem eine Online-Petition gegen dieses Verhalten über 200.000 Unterschriften vereint hat, lobt sich Lanz einfach selbst bei Wetten, dass…? Tihi.
  • 19. Dezember 2013, ZDFneo
    Im Neo Magazin feiert Jan Böhmermann #Aufschreinachten (tihihi), außerdem gehen die Pimmelwitze (siehe 5.12.2013) weiter.
  • 19. Dezember 2013, ZDF
    Auch Urban Priol macht sich am gleichen Tag beim Satirischen Jahresrückblick über #Aufschrei und die Sexismus-Debatte lustig.
  • 17. Dezember 2013, @ZDFneo
    Auf die Ernennung von Ursula von der Leyen zur Verteidigungsministerin reagiert @zdfneo reflexhaft mit einem Minirockwitz. Tihi. Auf Nachfrage scherzt mann weiter, demnächst den für eine ZDF-Sendung als Sexisten prämierten Koch Johann Lafer rekrutieren zu wollen. Tihihihihi.
  • 14. Dezember 2013, ZDF
    In der Augsburger Ausgabe von Wetten, dass… wird für die Saalwette explizit dazu aufgerufen, sich mit Blackface als Jim Knopf zu verkleiden. Das ZDF antwortet bei Twitter nicht auf die Kritik an dieser rassistischen Showpraktik. Stattdessen retweetet der Account einen Hinweis auf den DWDL-Artikel mit „Wetten, dass..?“ im Shitstorm: Nun ist’s mal gut. Weiße Medienmänner, die über Rassismus urteilen…
  • 5. Dezember 2013, ZDFneo
    Die „Satire“-Sendung Neo Magazin greift nach einer 100%-Männergästequote die Nominierung für den „Goldenen Medienpimmel“ auf. Visualisiert wird dieser als „Schlappschwanz“ (tihi). Außerdem ist Moderator Jan Böhmermann so männlich, dass er seinen Penis Ina Müller leihen kann, damit diese ihre Sendungen übersteht. Satire funktioniert ja bekanntlich am besten entlang gesellschaftlicher Machtgefälle nach unten. Tihi. Eine Woche später gibt es erstmals einen weiblichen Gast im nun „gender-sensiblen Pimmelmagazin“. Tihi.
  • 1. Dezember 2013, ZDF
    Unter dem Titel „Frauen, die Geschichte machten“ porträtiert das ZDF immerhin sechs wichtige Frauen der Geschichte. Kleopatra darf aber erstmal vor dem Spiegel stehen und ihr Gewicht kritisieren. Im anschließenden „Frauen-Check“ wird neben weiteren fazialpalmierenden Aussagen auch die Mär von der „alle Männer sind jetzt Professorinnen“ der Uni Leipzig herausgeholt. Recherche war wohl aus.
  • 22. August 2013, ZDF
    Nach 22 Uhr traut man(n) sich beim ZDF mal was und twittert „Fotze Fuck“. Tihi.
  • August 2013, ZDF
    Zur Bundestagswahl 2013 gibt es fünf Sendungen von illner intensiv. Von den 20 Gästen sind nur 3 Frauen, darunter gleich 2 in der Sendung zu Rente & Pflege. Unter den Comedians, die jede Sendung einleiten, ist keine Frau.
  • 7. August 2013, ZDFneo
    In der Game-Show(?) Auf der Flucht – Das Experiment treten die Teams „Irak“ und Eritrea „Afrika“ an, aus den genannten Ländern zu fliehen, um das Schicksal Asylsuchender nachvollziehen zu können. Nachdem die Teilnehmer_innen bereits vor der Sendung im Trailer mit rassistischen Äußerungen auffallen, wird im Netz Kritik laut. Auf Twitter verbittet man sich derartige Kritik, aber auch nach dem Anschauen ist die Sendung noch rassistisch. Eine Beschwerdemailvorlage gibt es bei hier.
  • 20. Juli 2013, ZDF Hyperland
    Ein Blogbeitrag über eine Facebook-Aktion wird betitelt mit „Online-Geständnisse gegen sexuelle Gewalt in Israel“ – dabei handelt es sich um die Opfer, die von Übergriffen berichten, nicht Täter_innen, die Unrecht gestehen. Nach Hinweisen wird der Titel zu „Online-Anklagen“ geändert.
  • 17. Juli 2013, ZDF
    In der Nachrichtensendung heute „sorgt“ sich das ZDF um die Beinkleidung von jungen Mädchen, die heute rumlaufen, wie Männer 1961 Fußball spielten. Damals durften die Frauen das ja zum Glück noch nicht.
  • Juli 2013, ZDF
    Für die Übertragungen der Frauenfußball EM 2013 wirbt das ZDF mit kopflosen Menschen, die Hausarbeit machen. Grundlage sind vermutlich die lustigen, tihi, sexistischen Sprüche von 1970, kurz vor der Aufhebung des Verbots von Frauenfußball.
  • 5. Juli 2013, ZDF
    Die Impro-Show Durchgedreht hat zwar keine Untertitel, macht sich aber über Gebärdensprache lustig. Tihi.
  • März 2013, ZDFinfo
    Lesben sind als Thema für die 140 Sekundenunpassend“.
  • 29. Januar 2013, ZDFinfo
    In die Login-Sendung zu #Aufschrei ist ein sogenannter Pick-up-Artist eingeladen. Er erklärt Männern beruflich, wie sie das Selbstbewußtsein von Frauen kaputt machen, um sie im angegriffenen Zustand leichter ins Bett zu bekommen. Am 16. April werden seine Gäste vor der Sendung Maischberger (ARD) weibliche Gäste belästigen und Rassismus verbreiten.
  • 29. Oktober 2012, ZDF
    Der 600 km-Fußmarsch von Flüchtlingen durch Deutschland, die damit gegen ihre Residenzpflicht verstoßen und die anschließende Polizeigewalt sind für das ZDF „nicht relevant“.
  • 27. Oktober 2012, ZDF
    In einem Beitrag von Mona Lisa wird Transsexualität unhinterfragt als krankhaft dargestellt. Die Bemühungen, u.a. des Europäischen Parlaments, Trans­menschen nicht weiter zu pathologisieren und dennoch medizinische Ver­sorgung zu garantieren, bleiben ausgespart.
  • 4. Oktober 2012, ZDFneo
    In der Sendung neoParadise ist der Übergriff auf eine Messe-Hostess eine (lustige, tihi) Mutprobe.
  • 13. April 2011, @ZDFneo
    Das Thema „Feminismus“ auf der re:publica provoziert die Twitterer so sehr, dass sie sich einen Shitstorm wünschen. Alles nur Spaß natürlich, tihi.
  • September 2010, ZDFneo und @ZDFneo
    Die Serie Mad Men wird mit billigem Sexismus beworben, @ZDFneo findet es witzig, tihi.
  • 18. August 2007, ZDF
    Die ZDF-Sendung Lafer! Lichter! Lecker! wird für sexistische Sprüche über etwa „nougatgefüllte Marzipanpralinen auf zwei Beinen“ auf dem Herbsttreffen der Frauen in den Medien mit der „Sauren Gurke“ ausgezeichnet.

Tihi. Wie es nervt.

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Parfüm, Getränke, Kleidung: Shit you should not buy

Die Parfümmarke Lolita Lempicka macht ihrem Namen alle Ehre und propagiert in der Kampagne zu „L’Eau Jolie“ neben der Sexualisierung junger Mädchen auch den gefährlichen Mythos der „unabsichtlichen Verführungskräfte junger Mädchen, die gar nicht wissen, dass sie unwiderstehlich sind“. Kampagnenstar ist Elle Fanning, die vor einem Monat ihren 15. Geburtstag feierte. Das Parfüm ist im Übrigen für „pretty girls“.
Beschwerden: Mail-Kontakt, @PLolitaLempicka, auf Facebook.

Villeroy und Boch kramt uralte Geschlechterklischees raus: Frauen trinken „weiche“ Weine aus „bauchigen“ Kelchen, maskuline Weine sind „fordernd“ und „spritzig“.
Beschwerden: Mail-Kontakt, @villeroyundboch, auf Facebook.

Drag ist künstlich und ein Mann also viel schöner, wenn er „natürlich“ durchs Leben geht. Der neue Bionade-Spot zementiert ebenfalls das Bild des cis-gender Mannes.
Beschwerden: Mail-Kontakt, @bionade_gmbh, auf Facebook.

Auch Flensburger Pilsner hat mich als Kundin verloren. Statt in Bier muss ich als Frau demnächst in Feuchtigkeitscreme investieren.
Beschwerden: Mail-Kontakt. [Update, 20. Mai: Flensburger Pilsner bedauerte auf Nachfrage die Etiketten, die von der Geschenkkrüge-Firma stammten und nicht autorisiert wurden.]

Das Klischee, Männer seien alle „einfach“, stirbt auch bei Bacardi nicht aus.
Beschwerden: Mail-Kontakt, auf Facebook.

Werbeplakat von Bacardi: Weil Männer einfach gestrickt sind.

Tchibo fasst die 54 Länder Afrikas von Ägypten über den Kongo bis Südafrika mal wieder zusammen. Eine Giraffe reicht auch und die Bildauswahl rettet nicht, sondern macht alles noch schlimmer.
Beschwerden: Mail-Kontakt, @Tchibo_presse, auf Facebook.

Beim Deutschen Werberat beschweren.

Wozu mir die Worte fehlen (Teil 1)

In den letzten Tagen sind gefühlte 10000 Debatten gleichzeitig abgelaufen. Zu so vielen habe ich Gedanken im Kopf, aber bisher ist vieles unsortiert. Das macht aber nichts, denn viele Leute haben kluge Dinge dazu geschrieben.

Ein Bücherregal, darüber ein Schild: Verständliche Wissenschaften

Zum Verstehen gehört auch das „verstehen wollen“.

Inzwischen schon seit Monaten beschäftigt mich die Debattenkultur im Internet, in feministischen Blogs, auf Facebook. „Ihr schreit sofort alle nieder, die nicht Eurer Meinung sind“ heißt es da. Auf der einen Seite kann ich es verstehen – als ich selbst meine ersten Schritte auf feministischen Seiten machte, hat mich niemand für blöde Ideen zurecht gewiesen. Wie auch? Da war ja kaum jemand. Das feministische Wissen im Internet wuchs da gerade langsam an und meines wuchs mit. Stück für Stück konnte ich mir neue Perspektiven anlesen und verstandene Mechanismen von einem aufs nächste Thema übertragen. Heute gibt es viele Feminist_innen im Netz. Als „Frischling“ hereinzustolpern ist da ungleich schwieriger. So viele Texte, so wenig Anleitungen, so viele Augen und Ohren, die jeden Schritt begleiten.

Andererseits ist selbst die genervteste Antwort in manchen Diskussionen harmlos, weil ich am liebsten eine Schimpfkanonade ablassen möchte. Wenn weiße Menschen darauf bestehen, Schwarze mit rassistischen Ausdrücken ansprechen zu dürfen, obwohl ihnen klar ist, dass „Schlampe“ oder schlimmeres gar nicht gehen. Wenn mir wieder eine Feministin schreibt, sie „habe nichts gegen Transfrauen“ aber „die Trans-Agenda“ würde am Ende alle Frauen zerstören, deswegen müsse man sie stoppen. Weil zuviele Debatten so fruchtbar verlaufen, wie der Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln und ich schon keine einzige mehr führen möchte.

Hier geht es um die existenziellen Grundlagen des menschlichen Miteinanders. Um Respekt vor Menschen, die von Diskriminierungen betroffen sind; um ihre Menschenwürde, die mit Füßen getreten wird. Und dann kommen im schlimmsten Fall tendenziell weniger betroffene Personen an und hauen den Stempel „Empörkultur“ drauf. Dabei verkennen sie manchmal sogar, dass es nicht um Beziehungen unter gleichen geht, sondern alte gesellschaftliche Machtverhältnisse. Manchmal wird das erkannt aber „wenn Ihr nett fragen würdet, würde sich was ändern“ herausgeholt. Um es mit Martin Luther King zu halten: Funktioniert nicht.

Irgendwo in diesem Spannungsfeld irre ich seit Wochen umher. Ich will alles hinschmeißen und kann es doch nicht. Das Verändern muss anders laufen. Doch wie? Einen schönen Denkanstoß habe ich bei Spectra Speaks gefunden – auch hier geht es um Martin Luther King. Ihre Lösung, Held_innen neu denken, sollten wir auch auf „uns“ anwenden. „Uns“, die Netzaktivist_innen und/oder die Netzfeminist_innen.

Imagine him in his broken moments — frustrated, angry, irritable, and unleaderly, and pray he had someone to love him when he was weak.

Stellt Euch die anderen in ihren kaputten Augenblicken vor – frustriert, wütend, gereizt und ohne Führungskraft und bittet darum, dass sie jemanden haben, der sie liebt, wenn sie schwach sind. (Sehr frei übersetzt.)

Frustriert, wütend, gereizt und am Ende unserer Kräfte. Unsere Vorbilder waren und sind das immer wieder und wir alle auch. Menschlich.

Warum die Welt Feminismus braucht. Weihnachtsausgabe.

Was könnte wohl der geeignete Zeitpunkt sein um homosexuellen Menschen, transsexuellen Menschen und kinderlosen Menschen so richtig den Stinkefinger zu zeigen – wie auch all denen, die nicht wie in einer US-Serie der 50er leben wollen? Genau. Weihnachten. In seiner Weihnachtsansprache erklärt der Papst die mit der Industrialisierung populär gewordene Kernfamilie aus „Vater, Mutter, Kind“ zum „natürlichen“ Goldstandard. Wer nicht nach den „natürlich“ vorgebenen Rollen leben will, wird zur „Attentäter_in“. Besinnlich.

I pledge to stay outraged – Flyer von Blank Noise

I pledge to stay outraged – Flyer von Blank Noise

In Indien gehen derweil die Proteste nach einer Massenvergewaltigung weiter. Dass die Polizei den Vorfall nicht ernst nehme und die Ermittlungen sogar verschleppe, kommt nicht gut an. Die Aktivist_innen von @BLANK_NOISE arbeiten derzeit unermüdlich daran, die gesellschaftlichen Debatten anzustoßen und das Recht von Frauen, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, einzufordern.

Um Vergewaltigungen zu verhindern, sollen in Swasiland künftig Frauen in zu knapper Kleidung, z.B. Miniröcken, verhaftet werden. Blame the victim even before she becomes a victim, endlich können Opfer schuld sein, bevor sie schuld sind! Ein ganz neues Level im Wettkampf um die Krone der Vergewaltigungskultur. Es ist die Antwort der Polizei auf eine Demonstration junger Frauen, die für Gleichberechtigung kämpfen. Grundlage ist übrigens ein Kolonialgesetz von 1889, das für 300 weiße Siedler geschaffen wurde.

Gemischte Nachrichten gibt es auch vom anderen Ende der Welt: In Südkorea ist die erste Präsidentin gewählt worden. Park Geun-hye scheint aber bis zu dieser Wahl nicht als Frauenrechtlerin aufgefallen zu sein. Immerhin reichte der Slogan „Frauenrevolution“ für einen sexistischen Backlash aus.

In 2013 werden Homophobie, Transphobie und Sexismus aller Voraussicht nach nicht magisch verschwinden. Umso wichtiger ist es, Frauenrechtler_innen auch weiterhin zu unterstützen, die Vorfälle und Ungerechtigkeiten nicht zu vergessen und alle verfügbaren Finger in die Wunden zu legen.

Die Relevanzblase im ZDF: weiß, deutsch, männlich und cisgender.

Immer wenn Du denkst, es ginge nicht schlimmer, kommen die deutschen „Qualitätsmedien“ und legen die Latte noch mal einen runter. Peinlicher geht schließlich immer. Am Beispiel der Proteste von Asylbewerber_innen und Flüchtlingen zeigt sich das seit einigen Tagen in ganz perfidem Ausmaß.

Blauer Hintergrund auf dem zwei Sticker mit Mainzelmännchen sind, die sich die Hand reichen

Symbolbild (CC BY-NC-SA Helga Hansen)

600 Kilometer sind Aktivist_innen durch Deutschland gewandert, von Würzburg nach Berlin, und protestieren nun auf dem Pariser Platz seit Tagen gegen Residenzpflicht, Unter-HartzIV-Versorgung und jetzt auch noch Polizeigewalt. Denn deren Auflagen untersagen alles, was den Protest gemütlich oder gar „bequem“ machen könnte. Denn sich im öffentlichen Raum mit einer Decke oder beschichtetem Sitzkissen gegen Kälte zu wappnen ist potentiell illegal.

Doch die gemeine Bürgerin erfährt davon nichts aus den deutschen Medien, sondern nur dank Twitter. Warum auch? Dass Menschen nach Polizeieinsätzen ins Krankenhaus mussten? Geschenkt. Dafür erklärt uns Dominik Rzepka vom ZDF nun, wann Nachrichten in Deutschland relevant sind: Weiterlesen